10 Jahre Direkt-mehr-Umsatz – Wie alles mit diesem Brief begann …

zertifizierte Werbetexter

Im Grunde begann alles mit diesem Brief. Darin hieß es:

„Können Sie einen Brief wie diesen schreiben?“

„Na, das wollen wir doch einmal sehen“, sagte ich mir. Das werde ich schon hinkriegen! Schließlich habe ich schon in der Schule gern Aufsätze und Briefe geschrieben. Ich fühlte mich herausgefordert. Um welche Briefe ging es denn? Meine Neugier war geweckt.

Was mich aber so ganz nebenbei sofort bis ins tiefste Innere ergriff, war die kleine, blaue Zeichnung rechts oben auf dem Brief. Ein Mann mit Hut (einen solchen sollte ich schon bald persönlich kennenlernen – aber das ist eine andere Geschichte) saß mit einem Stift und Papier am Strand. Zumindest war es das Bild, das diese Zeichnung in meiner Fantasie entstehen ließ. Ich fühlte sofort:

DAS ist meine Berufung! So will ich auch arbeiten!

Entspannt. Selbstbestimmt. Mit Spaß und Erfolg.

Gesagt, getan. Naja, fast. Bis es endlich soweit war, vergingen noch drei nicht ganz leichte Jahre… Und ich lernte sehr schnell, dass perfekte Deutschkenntnisse und sprachliches Talent nicht ausreichen, um SOLCHE Briefe zu schreiben.

Dieser Brief, der mein Leben verändern sollte, war ein sehr erfolgreiches Direct-Mailing. Er verkaufte einen Kurs in Werbetexten. Genau gesagt ein Kurs, der mich lehren sollte, wie Directmail funktioniert, und wie man verkaufsstarke Werbebriefe und Direktresponse-Anzeigen schreibt. Werbung mit messbaren Ergebnissen. Das war mir wichtig. Ich hatte es satt, dass Marketing immer als halbseidene Wischi-Waschi-Geldversenkung der Kreativen verschrien war. Ich hatte schon immer das Gefühl, das muss auch anders gehen. Aber das lernte man nicht an der Uni.

Warum mein Gefühl mich nicht täuschte, …

… sollte ich bald in diesem Fernkurs lernen. Zu dieser Zeit war ich noch Unternehmensberaterin. Bilanzen zu analysieren und Finanzplanungen zu machen, reichte mir nicht. Ich wollte auch helfen, die geplanten Zahlen zu erreichen. Also mischte ich mich immer mehr ins Marketing-Ressort ein und schrieb Werbebriefe und Anzeigen für meine Kunden. Das machte richtig Spaß und die Kunden waren begeistert. Denn diese Werbung wirkte! Ich hatte mit dem Sammelwerk „Der Werbeberater“ vom VNR-Verlag einen wirklich guten Helfer dabei. Da fand ich ganz andere Ideen, als die herkömmlich Werbung so hergab.

Derselbe Verlag schickte mir dann auch diesen besagten Brief. Ich meldete mich also zum Kurs an und konnte es kaum erwarten, dass es losging. Es machte mir so viel Spaß, dass ich mich jeden Monat auf die nächste Lektion freute wie verrückt.

Ich hatte ein neues Hobby!

Schon bald endete abrupt meine Tätigkeit in der damaligen Unternehmensberatung und ich machte mich direkt wieder selbstständig. Zunächst als Unternehmensberaterin, später als Coach. Naja, ich habe verschiedene Talente, die klopften eben alle nacheinander an ;-). Nur, um mir zu sagen, dass sie da sind und gelebt werden wollen. Nicht jedoch, um direkt und ausschließlich mein Lebensinhalt zu werden.

Ich scheiterte trotz meiner Erfahrung und meines Wissens kläglich. Es sollte eben nicht sein! Nicht so. Wenn man das nur immer sofort so klar wüsste! Um zu leben, ging ich wieder in die Unternehmensberatung zurück als Existenzgründungberaterin. Gründen konnte ich ja. Was danach kam … Schwamm drüber 😉

Endlich geschafft!

Und dann war ich endlich nach gut eineinhalb Jahren mit meinem Kurs im Werbetexten fertig und hielt mein Zertifikat in den Händen. Ich bekam sogar den zum Abschluss heiß begehrten Probeauftrag. Dabei durfte ich noch einmal richtig viel lernen. Kurz darauf lief mein Beratervertrag aus und ich freute mich darauf, ihn ganz selbstbewusst und mutig nicht zu verlängern. Ich hatte endlich meine Berufung gefunden, die mein Einfühlungsvermögen, mein Wissen um Psychologie und Betriebswirtschaft und Marketing wunderbar vereinte:

Directmailings schreiben!

Also wieder Start in die Selbstständigkeit. Diesmal erfolgreicher, wie 10 Jahre Firmenjubiläum zeigen. Auch dieses Mal nicht ohne holprige Achterbahn. Aber das gehört wahrscheinlich auch dazu. Mein persönlicher Weg der Erkenntnis. 😉

Der Witz war: ich hatte meinen ersten Auftrag noch vor meinem offiziellen Start in der Tasche. Und es sollte der Auftrag meines Lebens werden. Dabei wusste noch niemand von meinem neuen Geschäft. Es gab keine Werbung. Keine richtige Webseite. Nur meine Überzeugung, das Richtige zu tun. Ich hatte gerade einmal meine Tätigkeit im XING-Profil geändert und eine Domain angemeldet. Auf der Webseite stand nur meine Adresse und „Werbetexterin“. Sonst nichts.

Klopf, klopf, … Hier ist das Universum mit einem Geschenk!

Am 1. August 2007 sollte es offiziell losgehen. Es war Ende Juli. Da bekam ich einen Anruf. Man könnte meinen, vom Universum ;-). Ein junger Mann war dran und fragte, ob ich „Die Prophezeiungen von Celestine“ kenne. Ja, nur vom Hörensagen bisher, gab ich zu. Aber ich wusste, dass dieses Buch für Millionen Menschen wie die Bibel war und der Einstieg ins spirituelle Erwachen. Ich hatte nur bisher dazu keinen Zugang gefunden. Bei mir waren es andere Bücher und Erlebnisse.

Er erzählte mir, dass dieses Buch verfilmt wurde und nun die deutsche Fassung vermarktet werden solle. Ob ich dafür den Newsletter, Emails und später die Landingpages schreiben könne. Mir blieb fast das Herz stehen, als ich mich selbstbewusst sagen hörte: Klar! Mach ich.

Der Bluff meines Lebens.

Ich war froh, dass ich es tatsächlich konnte und nicht als Hochstaplerin endete. Aber das sollte sich erst noch zeigen. Zuerst las ich das Buch. Eine Offenbarung! Erst viele Jahre später fragte mich dieser besagte junge Mann, mit dem ich immer noch in Kontakt stehe, einmal im Vertrauen: „Sag mal, waren wir Dein erster Kunde oder hattest Du Erfahrung mit solchen Projekten?“

Ja, das war mein erster Texterauftrag. Und gleich mittendrin im Product Launch Geschäft und Onlinemarketing. Das steckte hierzulande damals noch ziemlich in den Kinderschuhen.

„The Law of Attraction in Action“

Besser konnte ich nicht starten. Die Newsletter war ein großer Erfolg, der in Windes Eile eine ansehnliche Mailingliste aufbaute und einen regen Dialog mit den Lesern anzettelte. Auch der Launch war recht erfolgreich. Es war jedenfalls ein tolles Projekt und ich hatte sehr viel Spaß daran. Ich lernte ohne Ende, arbeitete mit außergewöhnlichen Menschen und erlebte fantastische Dinge.

Das Erstaunliche für mich war, dass die ganze Akquisition der Mitarbeiter und Freelancer bei diesem Projekt nach dem Gesetz der Anziehung lief. „Die Prophezeiungen von Celestine“ wurden wirklich gelebt. So bin wohl auch ich ohne jegliche Werbung und noch vor meinem Startschuss ins Boot gekommen. Und dieses Projekt zieht bis heute Empfehlungen für mich nach sich. Es sollte für mich nicht das einzige spirituelle Filmprojekt bleiben …

Anders, als „man das normlaerweise“ macht …

Meine Zielgruppe und Spezialisierung ergaben sich automatisch aus diesem ersten Impuls. Ich hatte meinen Weg gefunden und meine Mission…

Wenn Sie aus meiner Geschichte etwas mitnehmen wollen, dann lege ich Ihnen folgendes ans Herz:

Trauen Sie sich etwas zu! Seien Sie selbstbewusst, offen für Wunder und klar darin, was Sie wollen. Versuchen Sie nicht, etwas zu erzwingen, sondern vertrauen Sie den geistigen Gesetzen des Universums ebenso wie den Naturgesetzen. Fachwissen ist nicht alles.

Ich muss mich daran selbst immer mal wieder erinnern. Denn als geborene Waage „muss“ ich natürlich immer auch das extreme Gegenteil meiner Erfahrungen selbst ausprobieren, um meinen Weg zu ebnen. Kann nicht dazu raten, das nachzuahmen ;-). Und vor allem, vertrauen Sie Ihrer eigenen Kompetenz und Ihrer Intuition. Das Wissen der Schulen und Experten ist eine gute Basis. Es hilft anzufangen und den eigenen Weg zu erkennen. Aber übernehmen Sie nie unkritisch die Wege, die Ihnen andere als einzige Erfolgswege vorbeten. Auch nicht von mir! Denn der Weg, der andere erfolgreich macht, muss Sie nicht zwangsläufig auch zum Erfolg führen. Jeder ist einzigartig. Sie auch!

Warum Ihre Einstellung wichtiger ist als Ihre Werbung

Eine weitere Erkenntnis ist, dass Sie mit dem richtigen Mindset und gutem Contentmarketing bzw. einer stetigen Präsenz auf teure Werbung und aufgeregtes Marktgeschrei weitgehend verzichten können. Wenn Werbung, dann Direktwerbung!

Alles andere ist aus meiner Sicht die Hälfte des Werbebudgets, die Sie laut Henry Ford zum Fenster herauswerfen. Das sehe ich nach 10 Jahren genauso wie ich zu Beginn meines Geschäftes davon überzeugt war. Wie Sie an meinem Beispiel sehen, brauchen Sie nicht einmal unbedingt eine Website! Zumindest keine herkömmliche. Sie müssen nur auffindbar sein. Dazu mehr im kommenden Beitrag:

Warum Sie keine Website brauchen …

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